Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

25.03.2026 |

26 Jahre Verfolgung: Systematische Repression gegen Falun Dafa in China – Rückblick auf 2025

Massenverhaftungen und Schikane im ganzen Land

Einer der deutlichsten Trands im Jahr 2025 war der fortgesetzte Einsatz koordinierter Großaktionen – darunter Razzien, Ziellisten und Gruppenverhaftungen – gefolgt von Inhaftierung und Verurteilung. Ein drastisches Beispiel hierfür war die Massenverhaftung von dreißig Falun-Gong-Praktizierenden am 29. Sept. in Jinan, Shandong.

Die Operation wurde von einer Task Force des Politisch-Rechtlichen Komitees und des Büro 610 geleitet. Die Polizei führte die Verhaftungen strikt anhand vorab erstellter Namenslisten durch. Berichten zufolge hatten die Behörden die täglichen Abläufe der Praktizierenden monatelang vor der koordinierten Razzia überwacht.

Die Verhaftungen begannen früh am Morgen. Die Festgenommenen wurden zunächst in Bearbeitungszentren zur Vernehmung gebracht, bevor sie in verschiedene Haftanstalten in der ganzen Stadt verlegt wruden, einige wurden nach der Verlegung erneut verhört.

China besteht aus 22 Provinzen, vier regierungsunmittelbaren Städten (Peking, Tianjin, Shanghai und Chongqing) und fünf autonomen Regionen (Guangxi, Innere Mongolei, Tibet, Xinjiang und Ningxia). Mit Ausnahme von Tibet meldeten alle anderen 30 Gebiete Verhaftungen und Schikanen gegen Falun-Dafa-Praktizierende.

Diese 4.803 Fälle umfassen 2.348 Verhaftungen und 2.455 Schikanierungen. Davon wurden die Wohnungen von 1.306 Praktizierenden durchsucht, 70 Praktizierende wurden in Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht und 34 sahen sich gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, um weiterer Verfolgung zu entgehen.

Ältere Menschen im Fokus: Massenverurteilungen nach Massenverhaftungen
Die gezielte Bekämpfung von Senioren – von denen viele zuvor langjährige Haftstrafen, Zwangsarbeit und körperliche Misshandlungen erlitten haben – unterstreicht die zunehmende Härte der Kampagne und ihre Missachtung der Gesundheit und Schutzbedürfigkeit älterer Bürger.

Unter den analysierten Haftfällen lag das Durchschnittsalter bei 64 Jahren, und mindestens 74% der Betroffenen waren über 60 Jahre alt, darunter auch Personen in ihren 80ern und 90ern.

In Changde, Provinz Hunan, wurden am 12. Nov. 2025 zehn Praktizierende verurteilt. Sie gehörten zu mehr als 30 Einheimischen, die bei einer Polizeirazzia zwischen 5 und 7 Uhr morgens am 30. Nov. 2023 festgenommen wurden. Die Haftzeiten betrugen 5 Jahre, 4, 3, 2,5 und 1,5 Jahre Haft und Geldstrafen von 6.000 Yuan bis zu 1.500 Yuan.

Die Mehrheit der Inhaftierten waren Frauen

Ein weiteres zentrales Ergebnis des FDIC-Berichts ist, dass Frauen die Mehrheit der neu verhafteten Falun-Gong-Praktizierenden ausmachen von den dokumentierten Fällen waren 72% (73 Personen) weiblich.

Übersicht der neu gemeldeten Todesfälle

Die 124 neu bestätigten Todesfälle umfassen vier Fälle aus dem Jahr 2022, sechs aus dem Jahr 2023, 33 aus dem Jahr 2024, 62 aus dem Jahr 2025 und 19 Fälle aus unbekannten Jahren. Aufgrund der strengen Informationszensur des kommunistischen Regimes kann über die Verfolgung häufig nur mit erheblicher Verzögerung berichtet werden, und die tatsächliche Zahl der Todesopfer dürfte deutlich höher liegen.

Die Opfer kamen aus allen Gesellschaftsschichten, darunter waren pensionierte Lehrer, Gerichtsschreiber, Bankangestellte, pensionierte Ingenieure, Buchhalter, Ärzte und Landwirte.

Sechsundzwanzig Jahre nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa gibt es seitens der KPCh keinerlei Anzeichen, die Unterdrückung gesetzestreuer Bürgerinnen und Bürger zu beenden – eine Repression, die ausschließlich wegen ihres Glaubens betrieben wird. Betroffen ist jeder Bereich des Alltags: von der Stellensuche über den Umgang mit Anfeindungen und Missverständnissen im eigenen Umfeld, das durch KP-Propaganda beeinflusst wurde, bis hin zur Gefahr, in Haft Opfer von Organentnahmen zu werden.

Dokumentierte Fälle

Die Dunkelziffer liegt weitem höher.

Inhaftierungen und willkürliche Verhaftungen: 4.803 Fälle
Verurteilungen: 751 Fälle
Todesfälle: 124 das sind seit 1999 insgesamt 5.290 dokumentierte Fälle

Nicht berücksichtigt sind dabei Todesfälle durch erzwungene Organentnahme, die laut einigen Experten jährlich über 30.000 betrugen. Urteil Chinatribunal

Quelle: faluninfo.net, minghui.de

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