Nachrichten über Falun Dafa und die Verfolgung in China

31.07.2023 |

Veranstaltungsreihe: Stoppt die Verfolgung von Falun Dafa in China mit Betroffenen vor Ort

Am 4. und 5. August finden in der Wiener Innenstadt eine Reihe von Kundgebungen und eine Parade für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong in China statt. Lebin Ding, dessen Eltern im Mai zu Unrecht verhaftet wurden wird vor Ort sein - Interviews am 3. und 4.8. möglich.

Seit über 24 Jahre werden Praktizierende der friedlichen Meditationspraxis auf systematische und grausame Weise vom kommunistischen Regime Chinas verfolgt.

Zur Veranstaltungsreihe mit Parade

Am Freitag den 4. August wird die "European Tian Guo Marching Band" eine Parade mit verschiedenen Themenabschnitten durch Wiens Innenstadt anführen. Die Parade startet um 14:30 vom Wiener Stephansplatz. Die Themenabschnitte geben den Zuschauern einen umfassenden Einblick über was ist Falun Dafa, der Schönheit der chinesischen Kultur mit chinesischem Drachen bis hin zur grausamen Verfolgung durchs kommunistische Regime mit einer Folter- und Organraubnachstellung. Zudem werden Damen in weißer Kleidung den Opfern der Verfolgung gedenken.

Tian Guo Marching Band vor der Wiener Staatsoper. Foto: FDI Österreich
Tian Guo Marching Band vor der Wiener Staatsoper. Foto: FDI Österreich

Die „European Tian Guo Marching Band“ bringt Menschen aus mehr als zehn europäischen Ländern und verschiedenen Gesellschaftsschichten zusammen. Was die Musikerinnen und Musiker vereint ist nicht nur die Liebe zur Musik, sondern auch das Hochhalten der Werte "Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht": mit ihrer Musik möchten sie den Zuschauern die Schönheit von Falun Dafa vermitteln und sich für ein Ende der Verfolgung einsetzen.

Programmpunkte:
Freitag, 4. August 2023
10:00 bis 20:00 Uhr: Kundgebung am Wiener Stephansplatz
14:00 Uhr Ansprachen
14:30 Start der Parade mit Start- und Endpunkt Wiener Stephansplatz

Samstag, 5. August 2023

18:30 bis 20:30 Uhr Kundgebung mit statischem Spielen der Tian Guo Marchingband am Herbert-von-Karajan Platz

Die chinesische Regierung hat Foltermethoden, die seit über 24 Jahren an Falun-Gong-Praktizierenden angewendet worden sind, mittlerweile an Uiguren, Tibetern, Menschenrechtsanwälten, Bürgerrechtler, Andersdenkende eingesetzt.

Darüber hinaus versucht die Kommunistische Partei Chinas, Menschenrechtsverletzungen nach Ausland dadurch auszuweiten, dass die das kommunistische Regime sogenannte Übersee-Polizeistationen eingerichtet haben. Folgende Zitate aus dem Bericht „Wir finden euch alle“ - Wie China in Deutschland illegal Dissidenten jagt“ stellen sich eine ernsthafte Lage dar.

„Wer in einem China-Restaurant Mittag isst, kann, ohne es zu wissen, in einer chinesischen Behörde gelandet sein: in einer illegalen chinesischen Polizeistation. Weltweit soll es 102 solcher Übersee-Polizeistationen geben, in 53 Ländern, hat die Menschenrechtsorganisation Safeguard Defenders in inzwischen mehreren Berichten herausgefunden.“

„Richtige Polizisten arbeiten nicht in diesen Übersee-Polizeistationen, sondern es sind meist Menschen aus der chinesischen Gesellschaft, die teilweise die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Sie sind mit der chinesischen Botschaft in Kontakt, Chinas Sicherheitsbehörden vertrauen ihnen. Laut der Süddeutschen Zeitung sollen die "Polizisten" auch teils mit dem chinesischen Geheimdienst in Verbindung stehen.“

„Außerdem spioniert die Übersee-Polizei Regimekritiker aus und setzt sie unter Druck. "Weil wir das von anderen Organisationsformaten auch kennen, ist es nicht abwegig, davon auszugehen, dass teilweise über Aktivitäten in der Community Bericht erstattet wird, dass ein gewisser Grad an gegenseitiger Überwachung stattfindet und Informationen weitergeleitet werden an staatliche Behörden"

„Die USA greifen anscheinend strenger durch: In Chinatown in New York ist Mitte April eine solche Auslands-Polizeistation geschlossen worden. Die Polizei hatte zwei Männer festgenommen, die dort Regierungskritiker überwacht und eingeschüchtert haben sollen, und zwar für einen lokalen Ableger des chinesischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit.“

Wie China in Deutschland illegal Dissidenten jagt

Für weitere Infos kontaktieren Sie bitte:
Roswitha Wang-Moritz, E-Mail: roswitha.wang-moritz@fldf.eu

Hintergrund:

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle chinesische Meditationsform. Sie beinhaltet fünf körperliche Übungen, die gemeinsam mit der tiefen Lehre von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zur körperlichen Gesundheit und seelischen Zufriedenheit beitragen. Wegen dieser wirkungsvollen Effekte erfreute sich Falun Dafa in China sehr schnell großer Beliebtheit. In nur 7 Jahren wuchs die Anzahl der Praktizierenden auf ca. 100 Mio. Diese Anzahl erschien dem damaligen Staatschef, Jiang Zemin, zu groß, somit wurde Falun Gong 1999 verboten. Eine Propagandawelle der Lügen und Verleumdungen begann. Viele unschuldige Menschen wurden inhaftiert, gefoltert, getötet und ihrer Organe beraubt. 4974 verifizierte Fälle von Todesopfern beklagen wir seit dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong in China. Die Dunkelziffer ist laut Menschenrechtsorganisationen weit höher.

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